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Funktionen

Zu den Funktionen eines LNG-Terminals gehören:
die Aufnahme, die Lagerung, die Regasifizierung, die Einspeisung von Erdgas ins Netz und die Verteilung von LNG.

Anlegen/Löschen

Bevor ein LNG-Tanker mit dem Löschen beginnt, wird eine detaillierte Sicherheitscheckliste abgearbeitet. Das verflüssigte Gas wird vom Schiff aus über eine Löschinstallation und eine kurze Pipeline in Lagertanks auf dem Land gepumpt. Anhand eines geschlossenen Dampfrückführungssystems wird sichergestellt, dass in den Tanks weder Unter- noch Überdruck herrscht. Der Löschvorgang ist effizient und sicher.

Zwischenspeicherung

LNG-Lagertanks bestehen aus einem metallenen Innentank und aus einem Außentank aus Beton. Dank einer Isolationsschicht zwischen beiden Tanks bleibt die Temperatur konstant bei etwa -160 °C. So wird sichergestellt, dass sich nahezu kein Dampf und keine Kondensation an der äußeren Oberfläche bilden. Alle Verbindungen zum Tank setzen am Dach an, sodass der Tank auch im Falle eines Unglücks nie vollständig leer wird. Dieses Design basiert auf einer bewährten Technologie.

Regasifizierung und Fernleitung

Nach der Regasifizierung des LNG verlässt das Erdgas das Tanklager über eine unterirdische Pipeline, die an das Gasleitungsnetz angeschlossen ist. Da das LNG-Terminal ein geschlossenes System ist, wird bei normalem Betrieb kein Gas in die Atmosphäre freigesetzt.

Verteilung von LNG

Die Verteilungvon LNG vom Tanklager auf andere Empfangsstationen kann von der LKW-Verladestation und von Tankern, die am Schiffsanleger (neu) beladen werden, bewerkstelligt werden. Eine Kesselwagenbeladeanlage wäre ebenfalls eine Option.