Unternehmensprofil

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Auftrag der deutschen Bundesregierung, Gasunie (zu 100 % in niederländischem Staatsbesitz) und RWE haben am 4. März 2022 ein Memorandum of Understanding zur gemeinsamen Errichtung eines Terminals für Import von LNG am Standort Brunsbüttel unterzeichnet. Die KfW wird über eine finanzielle Einlage für die Bundesregierung einen Anteil von 50 % am LNG-Terminal übernehmen. Gasunie LNG Holding B.V. und RWE werden Anteile von 40 % bzw. 10 % halten. Betreiberin des LNG-Terminals wird Gasunie. Zweck des Unternehmens ist der Bau, der Besitz und der Betrieb eines multifunktionalen LNG-Terminals in Brunsbüttel. Die Anlage wird zur Diversifizierung der Energie- bzw. Gasversorgung in Deutschland und zur Einführung von LNG als saubere Kraftstoffalternative im Schiffs- und Schwerlastverkehr beitragen und so die Umweltbelastungen durch den Transportsektor verringern.

Das Unternehmen wurde 2018 gegründet. Sitz der German LNG Terminal GmbH ist Brunsbüttel.