Zukunftsfähigkeit

Die Zukunft gestalten – LNG wird grün

Bereits ab Tag eins seiner Inbetriebnahme kann und wird das Terminal zur notwendigen klimaneutralen Energieversorgung beitragen. LNG kann bereits jetzt, aber in ausgeweiteten Maße zukünftig „grün“ werden, indem es auf biogener oder synthetischer Basis hergestellt wird. Für diese Nutzung ist das Terminal bereits ab 2026, also der Inbetriebnahme, bereit.

Flüssige und gasförmige Energieträger werden dabei auf erneuerbarer und/oder biogener Basis hergestellt – zum Beispiel Bio-LNG oder synthetisches LNG. Diese Varianten stellen dann einen wichtigen Pfeiler in der Energie- und Mobilitätswende dar. Viele Beteiligte gehen davon aus, dass ein Großteil dieser klimafreundlichen Energieträger gleichwohl importiert werden müssen. Sie begründen dies damit, dass Produktionsstätten für Erneuerbare Energie in wind- und sonnenreichen Regionen außerhalb Europas liegen.

Somit wird der fossile Anteil zunehmend durch Bio-LNG oder synthetisches LNG ersetzt, zunächst wahrscheinlich als Beimischungen.

Das Terminal als Partner für die Energie- und Mobilitätswende

Als weiterer, überaus wichtiger Baustein des gesamten Vorhabens, denken wir bereits jetzt den späteren Import von Wasserstoff oder Wasserstoffderivaten bei der Detailplanung unseres Terminalprojektes intensiv mit. Alle Beteiligten haben ein großes Interesse daran, dass das Projekt jederzeit zukunftsfähig bleibt. Wir prüfen daher kontinuierlich, welche Technologie wie und wann zum Einsatz kommen kann.

Vor diesem Hintergrund bleibt eine Importinfrastruktur, wie sie das Terminal in Brunsbüttel darstellt, auch langfristig unverzichtbar. Unser Projekt wird daher seinen Beitrag zur erfolgreichen Weiterentwicklung des Energiewendelandes Schleswig-Holstein leisten.